Wir genießen, was der Süden produziert: Kaffee, Kakao, Tee oder Bananen gehören wie selbstverständlich zu unserem Leben. Nicht ganz so selbstverständlich ist leider, dass die Kleinproduzenten der Rohstoffe in den Entwicklungsländern für ihre Produkte fair bezahlt werden. Das FAIRTRADE-Siegel der Schoko-Pralinen garantiert, dass Produzenten und Händler sich an die so genannten Fairtrade Standards halten.

Diese Spielregeln auf den Gebieten Ökonomie, Ökologie und Soziales wurden dafür entwickelt, das Leben von Kleinproduzenten in den Ländern des Südens nachhaltig zu verbessern. Es wird ihnen ein angemessener und fairer Lohn unabhängig von den niedrigen Weltmarktpreisen für ihre Arbeit gezahlt. So können diese eigenverantwortlich wirtschaften, ihre Existenz weitgehend sichern und soziale Mindeststandards in Bezug auf Gesundheit und Bildung erreichen.

Seit 1. Juli 2011 gelten übrigens neue FAIRTRADE Standards. Sie sind kürzer und verständlicher formuliert als bisher und fassen alle wichtigen Punkte in einem Dokument zusammen. Damit soll die Teilnahme für die Produzenten vereinfacht und eine selbstständige Planung erleichtert werden.

Die Welt fair-ändern mit Methode

Die neue faire Methodenmappe der Katholischen Jugend Wien bietet auf rund 200 Seiten Hintergrundinfos zu Themen des fairen Handels und fairen Handelns, Methoden für die Jugendarbeit, liturgische Bausteine und Literatur- und Filmtipps. Kosten: 29 EURO pro Mappe, Bestellung unter: office@katholische-jugend.at